In keinem Haushalt sollte er fehlen – es gibt ihn mit drei verschiedenen Saugsystemen

Der Bodenstaubsauger und sein Funktionsprinzip ist bei allen gebräuchlichen Modellen gleich. Der Motor im Gerätekorpus ist für die Erzeugung des Unterdruckes zuständig. Der Luftstrom saugt Staub und Schmutz über das Saugrohr in das Innere des Geräts, wo die Luft von Schmutzpartikeln gereinigt wird. Bei dieser Technik unterscheidet man prinzipiell drei verschiedene Arten von Konstruktions- und Funktionsprinzipien derartiger Staubsauger.

Bodenstaubsauger mit Beutel

Diese Gerätevariante ist die am weitesten verbreitete. Hier wird die angesaugte Luft mit den Schmutzpartikeln direkt in einen luftdurchlässigen Beutel geleitet. Der Beutel hat die Aufgabe, die Schmutzteilchen von der Luft aufzufangen und fest zu halten. Die gereinigte Luft tritt durch die ganz feinen Poren wieder aus.

Die Filterbeutel, wie sie heutzutage beispielsweise beim Siemens Bodenstaubsauger oder beim Fakir Verwendung finden, zeichnen sich durch Langlebigkeit und hohe Qualität aus.  Zwischen Beutel und Motor, der sich im hinteren Bereich des Gehäuses befindet, gibt es in vielen Modellen noch einen Grob-Filter. Dieser schützt den Motor und das Gebläse für den seltenen Fall, daß der Beutel durch eingesaugte Gegenstände zerreißt.

Meist wird im Abluftbereich noch ein Microfilter eingesetzt, wie dies häufig bei Modellen wie einem Miele Bodenstaubsauger der Fall ist. Ein derartiger Microfilter filtert auch den feinen Kohleabrieb heraus, der in manchen Geräten entsteht. Sobald die Saugleistung des Geräts nachlässt, sollte man den Beutel wechseln.

Auch die Filtereinlagen sollten im Interesse der Hygiene regelmäßig ausgetauscht werden. Die meisten Geräte wie beispielsweise AEG Bodenstaubsauger oder auch Bosch Staubsauger haben Anzeigen, die den Benutzer auf die Notwendigkeit hinweisen, daß der Saugbeutel gewechselt werden muß.

Beutelose Bodenstaubsauger mit Zentralfilter

Im Auffangbehälter wird der Luftstrom durch die entsprechende Luftführung in einen Wirbel, einen Zyklon, versetzt. Die größeren Schmutzteile fallen, aufgrund der Fliehkraft, in den Schmutzauffangbehälter. Die Luft wird weiter durch einen Zentralfilter gedrückt. Hier wird in den feinen Lamellen die Luft von den Staubpartikeln gesäubert.

Ist der Zentralfilter verstopft, reduziert dies die Saugleistung. Reinigt man den Filter aber, was bei den meisten Modellen mit fließendem Wasser einfach möglich ist, ist die Saugleistung wieder hergestellt. Bei manchen Geräten ist zu beachten, daß der Filter vollständig trocknen sein muß, um die Poren freizugeben und Luft wieder ordentlich filtern zu können.

Beutellose Bodenstaubsauger mit dem Multizyklonprinzip

Der eingesaugte Luftstrom wird in eine Rotation versetzt, um die größeren Schmutzpartikel auszufiltern. Diese fallen in den Behälter. In der zweiten Stufe wird der nun entstandene Zyklon in mehrere kleine Zyklone aufgeteilt. Durch den geringen Durchmesser der kleinen Zyklone haben diese eine wesentlich höhere Rotationsgeschwindigkeit. Für dieses Konstruktionsprinzip ist besonders der britische Hersteller Dyson Staubsauger bekannt.

Damit werden die feinen Staubpartikel ausgefiltert und fallen, durch die kleinen Löcher, ebenfalls in den Auffangbehälter. Dieser lässt sich  durch den einfachen Innenaufbau, sehr einfach ausbauen und reinigen. Bei dieser Bauart entsteht kein Saugkraftverlust, da sich keinerlei Filtermaterialien in dem Gehäuse befindet.

Hier wird rein nur durch die rotierenden Luftströme die Luft gereinigt. In der Anfangszeit war diese Gerätevariante sehr teuer. Mittlerweile bietet aber eine Reihe von Firmen Staubsauger an, die auf diesem Konstruktionsprinzip basieren, weshalb man heute auch schon sehr günstige Modelle bekommt. Zusammengefaßt läßt sich feststellen, daß Bodenstaubsauger, gleich welcher Variante, die Hausarbeit erheblich erleichtern und deshalb in keinem Haushalt fehlen sollten.